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Jochen Malmsheimer - Dogensuppe Herzogin

28.01.2021 um 20:00 Uhr

Kulturhaus

 

Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je! Der Kabarettist Jochen Malmsheimer hat für sein Bühnenprogrammen am 28. Januar im Kulturhaus Neuruppin eine ganz eigene Kunstform geschaffen: das epische Kabarett. Das geschriebene und das gesprochene Wort – unter Verzicht auf jegliche Pantomime – stehen dabei im Mittelpunkt.

 

Es gibt wohl wenige, die sich so wortgewaltig und mitreißend komisch über die Banalitäten des Alltags aufregen können wie Jochen Malmsheimer. Dieser Kabarettist ist aus der deutschen Kabarettszene nicht mehr wegzudenken. Mit seinen Bühnenshows hat sich Jochen Malmsheimer in die Herzen seiner Fans geredet, geschrien und gespielt.

 

Kennzeichnend für Malmsheimers Auftritte ist die Herausarbeitung von Profanitäten des Lebens mit großer Stimm- und Wortgewalt. Sein aktuelles Programm „Dogensuppe Herzogin“ bezieht sich auf die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die hohe cerebrale Fäulnis in diesem Land. Denn wie schon Erasco von Rotterdam wußte: Wer oft genug an's Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.

 

Jochen Malmsheimer wuchs ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr in Bochum auf und machte 1982 am Gymnasium am Ostring das Abitur. Nach dem Grundwehrdienst studierte er zunächst Germanistik und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum und brach das Studium dann zugunsten einer Buchhändlerlehre ab. Bekannt wurde Malmsheimer als eine Hälfte des Kabarett-Duos Tresenlesen, das er von 1992 bis 2000 zusammen mit Frank Goosen bildete. Zuvor hatte er bereits seit 1981 als Sänger der Bluesband Vatermörder, die sich stilistisch an den Blues Brothers orientierte und häufig in Kneipen, aber auch auf größeren Regionalveranstaltungen wie dem Musikfestival Bochum Total auftrat, reichlich Bühnenerfahrung gesammelt. Seit 2000 tritt Malmsheimer überwiegend als Solokünstler auf.

 

In seiner inzwischenmehr als 20-jährigen Karriere erhielt Malmsheimer zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis, den Deutschen Kabarettpreis und den Bayerischen Kabarettpreis. Zu seinen erfolgreichsten Hörbuchproduktionen zählen die „Brautprinzessin“ von William Goldman sowie der Vierteiler „Der König auf Camelot“ von T.H. White. Einem größeren Publikum wurde er vor allem durch seine regelmäßigen Auftritte bei „Neues aus der Anstalt“ (ZDF) bekannt.

 

Malmsheimers aktuelles Programm „Dogensuppe Herzogin“ bezieht sich auf die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die hohe cerebrale Fäulnis in diesem Land. Denn wie schon Erasco von Rotterdam wußte: Wer oft genug an's Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.

 

Tickets gibt es an allen guten Vorverkaufsstellen und online über www.reservix.de und www.eventim.de. Weitere Informationen über 03391 355 53 00.